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Last update: 18.12.2025 , 06:31:57 Uhr

Projektüberblick: Synthetische Personae für Netto

Im Rahmen dieses Proof of Concept werden die bestehenden Zielgruppenprofile von Netto in interaktive, KI-gestützte Personas überführt.

Ziel ist es, die Kundensegmente nicht länger nur als abstrakte Beschreibungen zu verstehen, sondern sie direkt befragbar zu machen – als Werkzeug für Insights, Kampagnenplanung und Markenentwicklung.

Zielsetzung des PoC

Das Marketingteam soll in der Lage sein,

  • konkrete Fragen an jede Persona zu stellen,
  • realistische, alltagsnahe Antworten aus Sicht der Zielgruppe zu erhalten,
  • Motivationen, Painpoints und Kaufbarrieren differenziert zu verstehen.

So entsteht eine schnelle, intuitive Brücke zwischen strategischer Zielgruppenarbeit und operativen Marketingentscheidungen – ohne klassische Marktforschung beauftragen zu müssen.

Datengrundlage

Jede synthetische Persona basiert auf:

  • den bestehenden Netto-Zielgruppenprofilen (z. B. Demografie, Einkaufsverhalten, Werte, Mediennutzung), ergänzenden Marktdaten aus GfK-/Sinus-Milieus und Handelsforschung,
  • Ton- und Sprachprofilen, die die Lebenswelt der jeweiligen Zielgruppe abbilden (z. B. „locker, pragmatisch, alltagsnah“ beim Segment Familien-Manager),
  • einem strukturieren Prompt-System, das sicherstellt, dass jede Antwort konsistent, glaubwürdig und im Netto-Kontext bleibt.

Beispielhafte Daten:
Die Persona Familien-Manager repräsentiert jüngere Eltern (Ø 46 Jahre), die mit 1–3 Kindern im Haushalt leben, leicht überdurchschnittliche Kaufkraft haben und auf Frische, Markenqualität und Alltagsorganisation achten.

Funktionsweise der Personae

Jede Persona kann in der Ich-Perspektive auf eine übergebene Frage antworten – z. B.:

„Was wäre dir wichtig, wenn Netto eine neue Eigenmarke für Snacks einführt?“

Die Antworten sind etwa 350–400 Wörter lang, folgen einem klaren inhaltlichen Aufbau und enthalten:

  • Annahmen zur Frage (falls sie unklar ist),
  • persönliche Alltagssituationen (z. B. Einkaufen mit Kindern, Zeitdruck),
  • Motive, Barrieren und Trigger,
  • ein kurzes Fazit in der typischen Persona-Tonalität.

Eine separate Management Summary fasst anschließend die Antworten aller sechs Personae auf eine Frage zusammen. Sie stellt Gemeinsamkeiten, Unterschiede und strategische Implikationen heraus – prägnant auf 200–250 Wörter verdichtet.

Was die Personae leisten – und was nicht

✅ Was sie können

  • Realistische, konsistente Perspektiven simulieren
  • Emotionale und rationale Motive sichtbar machen
  • Diskussionen im Team anregen und Hypothesen testen
  • Marketingentscheidungen unterstützen

🚫 Was sie (im PoC) nicht leisten

  • Keine empirisch gemessenen oder quantitativen Aussagen
  • Kein Echtdaten-Abgleich (QS-Layer zu Halluzination, Bias und Benchmarks, Anbindung Produktdaten, etc. können in späteren Phasen folgen)
  • Keine dynamische Selbstkorrektur oder Quellenprüfung

Zielbild

Der Proof of Concept soll zeigen, dass synthetische Personae:

  • schnelle, glaubwürdige Einblicke in Kundendenken liefern,
  • als Dialogpartner in Workshops oder Marketingentscheidungen nutzbar sind,
  • und die Grundlage für ein skalierbares Insight-System bilden können, das Netto künftig weiterführt.

Möchtest du eine neue Frage stellen?

Die synthetischen Personae können Fehler machen. Sie unterstützen Entscheidungen, ersetzten jedoch keine konventionelle Marktforschung. Grundlage sind die zur Verfügung gestellten Daten.